Physician Assistant

Studium Bachelor of Science (B.Sc.)

Der beruf

Beim Physician Assistant handelt es sich um einen medizinischen Assistenzberuf auf Hochschulniveau, dem ärztlicherseits Aufgaben delegiert werden.

Physician Assistants finden ein sehr vielfältiges Aufgabengebiet in unterschiedlichen Fachabteilungen einer Klinik, in ärztlichen Praxen oder Gesundheitszentren vor und arbeiten weitgehend eigenständig – aber immer auf Weisung und unter Kontrolle von Ärzt:innen. Ein Physician Assistant fungiert als Bindeglied zwischen Ärzt:innen, Pflegepersonal und Patient:innen. Somit kann eine gute medizinische Patient:innenversorgung aufrechterhalten werden kann.

Auf einen Blick

Zielgruppe

Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung in einem nichtärztlichen Medizinalfachberuf

Zulassungsvoraussetzungen

Studienmodell

Berufsintegrierend mit Präsenzblöcken
zwei Vorlesungsblöcke im Monat, i.d.R. freitags und samstags

Abschluss

Bachelor of Science (B.Sc.)
180 Credit Points (ECTS)

bis zu 60 ECTS können anerkannt werden

Anmeldung

online über unser Anmeldeformular

Jetzt bewerben und Schulplatz sichern!

Studiendauer

6 Semester

Studienbeginn
1. Oktober

Studiengebühren

monatliche Studiengebühr
595,- € (i.d.R. vom Praxispartner übernommen)

Immatrikulationsgebühr
300,- €

Online bewerbung

Registriere dich in unserem Bewerber-Portal und reiche anschließend deine Bewerbungsunterlagen digital ein.

DIE STUDIENSCHWERPUNKTE

Die Studierenden des Studiengangs Physician Assistant an der ISBA werden in den relevanten medizinischen Fächern unterrichtet, beispielsweise in der Inneren Medizin, der Chirurgie oder der Allgemeinmedizin. Ferner werden sie in der Anamnese, in Gesprächs- und Untersuchungstechniken, der OP-Assistenz, in der Notfallmedizin und im Bereich Pharmakologie ausgebildet. Dadurch können ISBA-Absolvent:innen vom Arzt delegierte Aufgaben in der Patient:innenversorgung übernehmen und körperliche Untersuchungen sowie diagnostische Maßnahmen bis hin zu kleineren operativen Eingriffen selbst durchführen.

Unsere Studiengangsschwerpunkte orientieren sich am Curriculum der Bundesärztekammer.

Charakteristisch für den Studiengang zum Physician Assistant ist die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis. Zu Beginn werden die Studierenden der verschiedenen Berufsgruppen auf denselben Kenntnisstand gebracht.

Praktische medizinische Grundlagen
  •  Gesundheitsversorgung und -systeme
  • Anamneseerhebung und Untersuchungsverfahren
  • Praxismodul: Patient:innenaufnahme,
  • Patient:innenversorgung
Theoretische und vertiefende prakische medizinische Grundlagen Anatomie und Physiologie
  • Chirurgie, Innere Medizin und Teilgebiete
  • Pharmakologie und Pathophysiologie
  • Anästhesie
  • Praxismodul: Stationseinsatz konservative Patient:innenversorgung
  • Praxismodul: Funktionsdiagnostik
Medizintechnik und OP-Technik
  • Medizintechnik, Medizinprodukte und Datenverarbeitung im Gesundheitswesen
  • Hygiene und Operationslehre
  • Praxismodul: OP-Lehre
Notfallmanagement und Notfallmedizin
  • Notfallmanagement und Notfallmedizin
  • Notfallversorgung, Triage, Reanimation
Management und Wahlpflichtbereich
  • Betriebs­wirtschaft und Controlling im Gesundheitswesen
  • Dokumentation, Information und Abrechnungssystem
  • Determinanten von Gesundheit, Public Health
  • Qualitätssicherung, Schlüsselkompetenz
  • Workflow-Management im Gesundheitswesen (ambulant und stationär)
  • Evidenzbasierte Medizin
  • Praxismodul: Dokumentation, Qualitäts­management, Abrechnung, Gesprächsführung, Information von Patient:innen

Zulassungs-
voraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums zum Physician Assistant ist eine abgeschlossene Ausbildung in einem nichtärztlichen Medizinalfachberuf wie z.B.:

 

  • Altenpfleger*in/Pflegefachkraft
  • Ergotherapeut*in
  • Gesundheits- und Krankenpfleger*in
  • Logopäde*in
  • Medizinische*r Fachangestellte*r (MFA)
  • Medizinisch-technische*r Assistent*in (MTA)
  • Operationstechnische*r Assistent (OTA)
  • Physiotherapeut*in
  • Notfallsanitäter*in
  • Weitere Berufe auf Nachfrage

Mit Abitur oder Fachhochschulreife

im Anschluss an die Ausbildung kann direkt mit dem Studium gestartet werden

Ohne Abitur

mindestens zweijährige hauptberufliche Tätigkeit in deinem gelernten oder einem verwandten Beruf sowie eine mit einem qualifizierten Ergebnis bestandene Abschlussprüfung mit mindestens 80 Punkten oder eine Note von 2,5 oder besser

Finanzierung

Die Finanzierung eines Studiums ist nicht immer einfach.

Deshalb möchten wir dich mit Informationen und Tipps zu Förderungen unterstützen. Neben Stipendien und Bildungskrediten gibt es auch staatliche Förderungen. Diese Leistungen hängen immer von den individuellen Verhältnissen ab. Informiere dich am besten bei den entsprechenden Behörden und Ämtern.

Vollständige Übernahme der Studiengebühren durch den Arbeitgeber

Die Studiengebühren gelten als Weiterbildungskosten, können demnach als betriebliche Ausgaben angesetzt werden. Diese sind damit für den Arbeitgeber sozialversicherungsbefreit.

Optional: Nettolohnoptimierung. Verringerung des Bruttolohns anteilig zur Freistellung für das Studium (auch teilweise möglich) und Übernahme der Studiengebühren durch den Arbeitgeber. Hierbei profitiert der Arbeitgeber zusätzlich im Rahmen der Sozialversicherungsbeiträge.

Geteiltes Finanzierungsmodell: Refinanzierung über den Arbeitgeber

Der Arbeitgeber finanziert die hälftige Studiengebühr und refinanziert die übrigen Studiengebühren im Laufe der Betriebszugehörigkeit im Rahmen eines Mitarbeiterbindungsprogrammes (Mitarbeiterbindung)

BAföG

Als private Berufsakademie wird gemäß § 2 Abs. 2 BAföG und § 2 Abs. 1 Satz 1 Nummer 6 BAföG eine Ausbildungsförderung geleistet. Da es sich bei den Studiengängen der ISBA um berufsintegrierende Studiengänge handelt bist du natürlich antragsberechtig. Inwieweit dein BAföG Antrag bewilligt wird, kommt auf deine persönliche Situation an, wobei hier u.a dein eigenes Einkommen ausschlaggebend sein wird.

Steuerliche Absetzbarkeit bei Eigenfinanzierung

Die Gebühren können i.d.R. im Rahmen der Einkommensteuererklärung als Werbungskosten abgesetzt werden. Hierdurch können bis zu 42% der Gebühren vom Finanzamt zurückerstattet werden. Zudem absetzbar: Fahrtkosten, Kopierkosten, Übernachtungskosten,

Verpflegungsmehraufwendungen etc. Es lohnt sich, bei einem Steuerberater nachzufragen, mit welchen Erstattungen Sie rechnen können.

Studienkredite

Auch gibt es die Möglichkeit, Studienkredite aufzunehmen, die speziell auf die Bedürfnisse von Studierenden abgestimmt sind.

Eine weitere Möglichkeit der Studienfinanzierung sind Bildungsdarlehen. Die Bonitätsprüfung und Abwicklung erfolgt direkt über die jeweilige Bank.

Bildungsprämie

Mit der Bildungsprämie fördert das Bundesministerium für Forschung und Bildung individuelle berufsbezogene Weiterbildung. Die ausgewählte Weiterbildung muss dabei für den beruflichen Kontext wichtig sein, unabhängig davon, ob die für die aktuelle oder eine geplante neue Tätigkeit zutrifft.

Finanzielle Anrechenbarkeit der VERAH-, NäPa- oder EFA Weiterbildungskosten

Studierende, die sich für das Studium an der ISBA Studiengang Physician Assistant (B.Sc) entscheiden und vorab eine Vorbildung als Verah, NäPa oder EFA absolviert haben, erhalten die Netto-Lehrgangsgebühren* laut Rechnungsstellung voll auf die Studiengebühren angerechnet. Die Immatrikulationsgebühr bleibt davon unberührt. Der Antrag muss vor der Vertragsunterzeichnung gestellt und der entsprechende Zahlungsnachweis der ISBA vorgelegt werden.

*Ausgenommen Prüfungsgebühren, Gebühren zur Anerkennung weiterer Vorbildungen sowie die Vor-Ort-Verpflegung. Die Rabattgewährung wird im Studienvertrag verankert, der zu zahlende Gesamtbetrag entsprechend reduziert.

Berufschancen und Perspektiven für ISBA-Absolvent*innen

Die Karrieremöglichkeiten und Perspektiven für Physician Assistants sind vielfältig. Durch zusätzliche Qualifikationen der weiterführendenden Studiengänge eröffnen sich neue Türen und Chancen für beide Berufe.

Physician Assistant (PA) arbeitet in enger Zusammenarbeit mit Ärzten, um die Versorgung von Patienten zu verbessern. PAs führen eine Vielzahl von medizinischen Aufgaben unter der Delegation eines Arztes oder Ärztin aus. Im Allgemeinen unterstützen sie Ärzte bei der Diagnose, Behandlung und Betreuung von Patienten.

PAs arbeiten in verschiedenen medizinischen Fachgebieten wie der Allgemeinmedizin, der Inneren Medizin, der Chirurgie, der Pädiatrie, der Notfallmedizin und anderen. Sie können in Krankenhäusern, Kliniken, Arztpraxen, Gemeindegesundheitszentren und anderen medizinischen Einrichtungen tätig sein. Beide Berufe bieten auch die Möglichkeit, in klassischen Arbeitsbereichen tätig zu sein, wie beispielsweise in Krankenhäusern, Reha-Kliniken oder ambulanten Praxen.

Insgesamt bietet der Studiengang Physician Assistant vielfältige Karrierechancen und Perspektiven, die durch zusätzliche Qualifikationen und Spezialisierungen erweitert werden können.

Online bewerbung

Reiche deine Bewerbungsunterlagen digital ein.